Montag, 2. Januar 2017

Ein frohes neues Jahr

Ein frohes Neues Jahr....

mit vielen Wünschen, Hoffnungen, Freudentränen, Liebe, Lachen bis ihr Bauchschmerzen habt.....
und noch viel mehr.

Hier ist alles noch weihnachtlich verschlafen und ich genieße diese Zeit vollkommen.
Die Uhren gehen langsamer noch bis Mittwoch, dann hat auch mich der Alltag wieder.

In den letzten Monaten waren anstrengend und Kräfte zehrend.
Es ist viel geschehen im Jahr 2015/2016 was mich sehr traurig gemacht hat. Egal ob es beruflich war oder zwischenmenschlich.
Ich bin häufig an meine Grenzen gestoßen und merke das ich noch viel Zeit, Kraft und Ruhe brauche bis ich alles verarbeitet habe.


Manchmal bezweifle ich, das ich es je verstehen werde, aber ich gebe nicht auf.
Ich zweifle auch häufig an mir selber und daran werde ich in den nächsten Wochen arbeiten,
Das ist mein großes Ziel für das Jahr 2017.
Mich wieder zu finden, mit all meinen Ecken und Kanten.
Dies bedeutet, dass ich gut auf mich aufpassen muss in einem Jahr ,wo es geht loslassen zu lernen.


Loslassen an der Hoffnung, das alles nur ein schlechter Traum war.
Loslassen das ich nicht mit dem Strom schwimme.
Loslassen von Verantwortung .
Loslassen von der Vergangenheit, die mich geprägt hat.
Loslassen das ich nicht immer die Starke bin.
Loslassen das nach dem dunkeln auch wieder das helle Einzug halten darf.


Loslassen hört sich so alleine an, so traurig.
 
Es  ist ein Schritt in das ungewisse, was mir angst macht.

Angst vor dem Neuen,
Angst vor der Veränderung,
Angst vor mir selber,
Angst zu versagen.


Diese Angst lähmt mich und macht mich bewegungsunfähig. Sie fesselt mich an eine Illusion die ich nicht packen kann.

oh..nun bin ich doch zu melancholisch geworden. Sorry, das wollte ich gar nicht.

Eigentlich wollte ich ganz positiv in das neue Jahr starten, mit Kraft und Tatendrang, doch leider übermannt mich immer wieder dieses Gefühl, das ich es nicht schaffe.

Die falschen Entscheidungen zu treffen, da ich alles mit mir selber ausmachen darf.
Ich bin eben nur ein Mensch.






Samstag, 15. Oktober 2016

Veränderungen

Hallo Ihr Lieben

Erst einmal möchte ich mich ganz herzlich für die Lieben aufmunternden Worte bedanken.
Sie haben meine Seele und mein Herz berührt.
Danke dafür- Die Worte kamen genau zur richtigen Zeit, um mir  zu helfen.
Ich fühlte mich so alleingelassen und menschlich enttäuscht.
Doch ich hatte Gott vertrauen bzw. Gott hat mir sein Vertrauen geschenkt.
Es hat sich einiges zum guten gewendet.
Die erste Veränderung ist eingetreten, das ich die Ausbildung doch machen kann.
Auch nach den vielen Hindernissen, gab es im Sommer einen Lichtblick , eine Hoffnungsschimmer am Horizont.
Das alles geschah, weil mir ein Auto von dem Mann meiner Freundin angeboten worden ist.
Es ist zwar klein und nicht mehr der jüngste, aber er ist wunderbar.
Leider fehlte mir das Geld es mir zu leisten, doch da haben mir meine Eltern tatkräftig geholfen.
Ich kann gar nicht genug dankbar dafür sein. Meine Eltern sind mir eine große Stütze und geben mir großen Halt . Sie sind einfach großartig.
Ja ..nun war ich motorisiert und  brauchte mich den sehr unfairen Anschuldigungen auf meiner Arbeit nicht mehr anhören und habe mit Hilfe der Schule einen anderen Weg gefunden, die Ausbildung zu machen.
Es gab Hilfe und seitdem glaube ich an Wunder.
Es ist einfach Wundervoll.
Ein solches Gefühl kann ich gar nicht beschreiben.

Nun gehe ich seit August wieder zur Schule, neben der Arbeit, Haushalt und Kindern.
Es ist super anstrengend aber ich bin  dankbar und glücklich es versuche zu können.
Natürlich stoße ich damit auch an meine persönlichen Grenzen und stelle fest, das ich manchmal sehr wütend bin. Eine solche innere Wut, die ich bisher gar nicht kannte.
Vielleicht gehört dies ja zu dem Trauerprozess dazu, das man Gefühle von sich selber neu entdeckt und erst einmal als befremdlich .
Die zweite Veränderung ist, das ich mir  Hilfe gesucht habe und merke das es mir mit professioneller Hilfe wirklich besser geht.
Trotzdem müssen meine Kids  wirklich was aushalten, da ich so launisch bin.
Mein kleiner kennt dieses Gefühl der Wut und er ist sehr oft traurig. Es ist für ihn und seinem großen Bruder ebenfalls eine schwierige Zeit. Jeder von Ihnen geht mit der Situation ganz anders um, während der jüngere wirklich ganz viel Wut, Trauer und Enttäuschung zeigt, verschließt sich der ältere ganz und gar. Er zeigt gar keine Gefühle, er ist gefühlstot oder hat jemand ihm seine Worte gestohlen, vor lauter Trauer. Er ist sprachlos und das in einer Zeit, die an sich schon schwierig genug ist. Er ist sprachlos und verschlossen geworden.
Manchmal denke ich , das alles nur ein böser Traum ist und ich daraus wieder erwache.
Doch leider ist es nicht so.
Die dritte Veränderung ist meine Hoffnung und mein Vertrauen, das es besser werden wird.
Es ist schwierig und hart und es wird auch noch in den nächsten Monaten schwierig und hart werden.
Sei es in emotionaler Sicht oder aus rein finanzieller Sicht. (Mit 200 Euro im Monat kann man keine großen Sprünge machen).Und doch möchte ich meinen Kids von nichts ausschließen. Solange es in meinen Möglichkeiten ist, werde ich es alles versuchen es ihnen zu ermöglichen.
Es ist kein Zuckerschlecken und die Realität und das Leben ist manchmal wirklich nicht gerecht, doch mir gibt mein Glauben momentan Halt und Stärke.
Die vierte und letzte Veränderung war wohl die Mutter Kind Kur die wir im Sommer gemacht haben. Es tat so was von gut, sich mit anderen sehr lieben Menschen auszutauschen und festzustellen, das man nicht alleine ist. Das man getragen wird und es gar keine Schwäche ist auch mal zu sagen, das man am Ende seiner Kräfte ist und keinen Ausweg mehr findet. Das tat mir gut und daraus resultiert auch, das es den Kindern gut getan hat.
Jeder sagt ja, wenn die Kinder älter sind, ist eine Trennung nicht mehr so schlimm.  Sie verarbeiten es besser. 
Dem kann ich so ganz und gar nicht zustimmen, sie verarbeiten eine Trennung nur anders, aber genauso schlimm. Die Werte , die Diskussionen, die Gefühle, die Enttäuschung, die Schuldfrage ( auch wenn es die für sie nicht gibt) , die Lebensplanung alles ist aus den Fugen geraten und ihre Welt liegt wie nach einem Erdbeben in Trümmern. Nur langsam werde kleine neue Hoffnungsinseln gebaut werden können um wieder vertrauen zu erfahren .
Egal wie alt ein Kind ist, es ist und bleibt immer eine Grenzerfahrung in der man nur mit viel Liebe, Verantwortung sich selber und den Kindern gegenüber und viel Rücksichtnahme der Umwelt wieder ein Gefühl für sich und sein Leben zu gewinnen, damit man sich wieder WERTvoll fühlen kann.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes gesegnetes Wochenende


Donnerstag, 16. Juni 2016

Veränderungen

Hallo Da bin ich auch mal wieder.

Leider wird es nur eine kurze Visite.
In den letzten Monaten ist wirklich viel geschehen.
Leider nichts so positives.

Daher geht es mir nicht so gut.
Es wird noch so einige Veränderungen  in meinem Leben geben.

Sei es beruflich und privat.
Beruflich wollte ich eigentlich ab nächsten Monat mit der Diakonieausbildung anfangen, doch leider hat mein Arbeitgeber mir im letzten Jahr zusagen gemacht, die sich im letzten Monat erst abzeichneten.

Bis gestern hatte ich dann noch Hoffnung, das es doch irgendwie klappen wird, doch heute habe ich erfahren, dass es keine Ausnahme bzw. finanzielle Unterstützung bekomme.
Daher werde ich dies Ausbildung nicht machen können.
Die Voraussetzungen waren im letzten Jahr einfach anderen und mit diesem Zusagen habe ich mich auch auf der Diakonieschule beworben.
Bin gerade sehr enttäuscht und gekränkt.

Menschlich bin ich sehr enttäuscht, weil ich nun kein Vertrauen mehr habe.
Es wird wohl eine Veränderung dann geben, die ich so nicht wollte und die meinen Kindern zu schaffen macht.
 Sie haben Angst, das wir ausziehen müssen, wenn ich meine Arbeitsstelle verändere,
sie haben Angst, das wir noch weniger haben,
sie  haben Angst die letzten sicheren Halt zu verlieren,
sie haben Angst ihren Rückzugspunkt zu verlieren.

 Ich habe Angst  zu versagen und mache mir große Vorwürfe was ich den Kids antue.
Doch ich habe den Mut und die Hoffnung verloren, das es besser wird.

Wohin mich der Weg dann bringt ist  noch ungewiss.

Ansonsten schlage ich mich durch den Alltag mit zwei Pubertierenden Jungs durch.
Es ist nicht einfach  und doch war ich immer optimistisch.
Ich habe Abstriche gemacht.
Kein Auto...
Kein Aktivitäten...
keine Extras...
gespart ...

 Egal, es gab ja immer noch ein Ausblick in die Ferne, nun ist dieser nicht mehr vorhanden.

Ich habe versucht stark zu sein, doch nun geht es nicht mehr.
Meine ganze Kraft habe ich in neue Aufgaben und Wege gelegt.

Die ich nun begraben darf.

Wohin mich mein Weg noch bringt, weiß ich nic